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Was ist ein selbstbewässernder Blumentopf und wie funktioniert er?

Was ist ein selbstbewässernder Blumentopf und wie funktioniert er?

Verfasst von

Inge Meier

12.02.2026

Was ist ein selbstbewässernder Blumentopf? Es ist eine revolutionäre Lösung, die es Pflanzen ermöglicht, genau so viel Wasser aufzunehmen, wie sie benötigen – ganz ohne tägliches Gießen oder das Risiko von Staunässe. In diesem Artikel erklären wir genau, wie der Mechanismus funktioniert, welche Pflanzen am meisten davon profitieren und worauf Sie bei der Auswahl des perfekten Modells achten sollten. Wenn Sie sich gesündere Pflanzen und eine kürzere To-Do-Liste wünschen, könnte diese Lösung die Pflege Ihres heimischen Grüns zum Kinderspiel machen.

Was ist ein selbstbewässernder Blumentopf und wie funktioniert er?

Stellen Sie sich vor: Sie fahren mitten im Juli für zwei Wochen in den Urlaub und bei Ihrer Rückkehr werden Sie statt von vertrockneten Zweigen von einer üppigen, grünen Monstera begrüßt. Klingt nach Science-Fiction? Nicht, wenn Sie einen selbstbewässernden Blumentopf besitzen. In diesem Artikel werfen wir einen genauen Blick auf diese innovative Lösung, die das Leben für jeden Pflanzenliebhaber erheblich erleichtert – vom vielbeschäftigten Single bis hin zu Familien mit Kindern und Haustieren.

Was ist ein selbstbewässernder Blumentopf? (Eine kurze Erklärung vorab)

Ein selbstbewässernder Blumentopf ist ein spezielles Pflanzgefäß mit integriertem Wasserspeicher und einem System, das die Feuchtigkeit automatisch direkt an die Wurzeln der Pflanze abgibt. In der Praxis bedeutet das: Die Pflanze "trinkt selbstständig" – sie zieht sich Wasser, wann immer sie es braucht, während Sie den Speicher nur alle paar Tage oder Wochen auffüllen müssen.

Diese Lösung ist besonders gedacht für:

  • vielbeschäftigte Menschen, die keine Zeit für das tägliche Gießen haben,
  • Vergessliche, die regelmäßig Pflanzen durch Austrocknung verlieren,
  • Vielreisende – egal ob geschäftlich oder privat,
  • Garten-Einsteiger, die die Grundlagen der Pflanzenpflege erst noch lernen,
  • jeden, der sich ein grünes Zuhause ohne Stress wünscht.

Ein Beispiel aus dem Leben? Sie fahren im Juli für 10 Tage weg, kommen zurück und sehen statt eines vertrockneten Farns oder einer Monstera eine Pflanze in voller Pracht. Das ist die Magie von selbstbewässernden Töpfen – ständiger Zugang zu Wasser ohne Ihr tägliches Zutun.

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Was ist ein selbstbewässernder Blumentopf? Wir erklären es!
Ein selbstbewässernder Blumentopf ist nicht nur für vielbeschäftigte Menschen perfekt
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Wie ist ein selbstbewässernder Blumentopf aufgebaut? Schritt für Schritt

Unabhängig von der Marke – ob es sich um bewährte Modelle dänischer Marken wie Squarely oder Eva Solo handelt oder um preiswerte Balkonkästen aus dem Baumarkt – bestehen die meisten selbstbewässernden Töpfe aus ähnlichen Komponenten. Diese Systeme haben sich seit den frühen 2000er Jahren weiterentwickelt, aber das Grundprinzip bleibt unverändert.

Zu den wichtigsten Elementen eines selbstbewässernden Topfes gehören:

  • Oberer Bereich mit Erde und Pflanze – ein klassischer Topf oder ein herausnehmbarer Einsatz, in dem die Pflanze in ihrem passenden Substrat wächst.
  • Unterer Wasserspeicher – ein spezieller Tank, der bei typischen Zimmertöpfen 1 bis 5 Liter Wasser fasst (größere Säulenmodelle können sogar einen Vorrat für bis zu 12 Wochen speichern).
  • Trennwand oder Siebboden – eine Barriere, die die Wurzeln vom stehenden Wasser trennt und so Wurzelfäule verhindert.
  • Wassertransportsystem – eine Drainageschicht (z. B. Blähton, Kies) oder ein Baumwolldocht, der die Feuchtigkeit nach oben zieht.
  • Wasserstandsanzeiger – ein Schwimmer oder ein transparentes Sichtfenster, das Ihnen anzeigt, wann es Zeit ist, den Speicher wieder aufzufüllen.

Das gesamte Design hat nur eine Aufgabe: Wurzelfäule zu verhindern und gleichzeitig den Pflanzen optimale Bedingungen durch eine konstante Bodenfeuchtigkeit zu bieten.

Was die Materialien betrifft, so bestehen selbstbewässernde Töpfe meist aus hochwertigem Kunststoff – häufig frostbeständigem Kunststoff, der für den Einsatz auf dem Balkon oder der Terrasse konzipiert ist. Für alle, die eine elegantere Optik schätzen, die sich nahtlos in jedes Interieur einfügt, sind auch keramische Modelle erhältlich.

Wie funktioniert ein selbstbewässernder Blumentopf?

Das Prinzip ist denkbar einfach: Das im unteren Teil des Topfes gespeicherte Wasser wird durch die Kapillarwirkung der Pflanze nach und nach nach oben gezogen – genau dann, wenn die oberste Erdschicht auszutrocknen beginnt.

Der Prozess sieht Schritt für Schritt so aus:

  • Sie gießen Wasser in die Einfüllöffnung oder den Speicher (z. B. einmal alle 7–14 Tage bei typischen Zimmerpflanzen),
  • das Wasser fließt in den unteren Speicher unter dem Topf,
  • das Substrat oder der Docht zieht das Wasser dank der Kapillarkraft nach oben in den Wurzelbereich,
  • die Pflanze nimmt sich genau so viel Wasser, wie sie aktuell benötigt,
  • der Überschuss verbleibt im Speicher und wartet auf die nächste "Anforderung" der Wurzeln.

Dieses Phänomen funktioniert genau wie ein Handtuch, das man in eine Schüssel mit Wasser taucht – das Material zieht die Feuchtigkeit ganz natürlich nach oben. Das Substrat in einem selbstbewässernden Topf verhält sich exakt genauso.

Dank dieses Mechanismus ist es schwieriger, die Pflanze zu übergießen (da überschüssiges Wasser im Speicher bleibt) oder austrocknen zu lassen (da immer eine Reserve an Feuchtigkeit vorhanden ist). Natürlich kann auch ein selbstbewässernder Topf bei extremer Vernachlässigung keine Wunder bewirken. Aber wir sprechen hier von regelmäßigem, nicht von täglichem Gießen. Ein Beispiel: Sie gießen die Pflanze am Samstag, füllen den Speicher bis zur markierten Höhe und müssen sich in den nächsten ein bis zwei Wochen keine Sorgen um Ihre Pflanzen machen, da diese nicht nur ständigen Zugang zu Wasser haben, sondern auch stressfrei wachsen können.

Klassisches Selbstbewässerungssystem (Einsatz + Drainage)

Dies ist das klassische System, das man von beliebten Balkonkästen kennt. Es ist die am weitesten verbreitete Variante bei größeren Töpfen, die für das Wachstum stattlicher Pflanzen konzipiert sind.

Der Aufbau eines klassischen Systems besteht aus mehreren Teilen:

  • einem Außentopf mit verdecktem Wasserspeicher
  • einem Inneneinsatz mit Siebboden oder Füßen, die Platz für das Wasser schaffen
  • einer Drainageschicht (Blähton, Kies, Perlit) am Boden des Einsatzes – ca. 2–4 cm
  • einem Wasserstandsanzeiger in Form eines Schwimmers, der den minimalen und maximalen Füllstand anzeigt

So nutzen Sie dieses System in der Praxis:

  • In den ersten 1–2 Wochen nach dem Umtopfen gießen Sie ganz klassisch von oben, damit die Wurzeln die Feuchtigkeitszone erreichen und wachsen können
  • Später füllen Sie das Wasser ausschließlich über die dafür vorgesehene Öffnung neben der Anzeige in den Speicher
  • Achten Sie darauf, die "Max"-Markierung auf der Anzeige nicht zu überschreiten

Dieses klassische System wirkt Wunder in großen Töpfen für Ficus, Monstera oder Drachenbäume. Genauso gut funktioniert es in Balkonkästen mit Geranien, Petunien oder Begonien – Pflanzen, die an heißen Tagen konstant feuchte Erde benötigen.

Docht-Bewässerungssystem (Kordeln + transparenter Einsatz)

Das Dochtsystem ist eine einfachere und oft kostengünstigere Variante der automatischen Bewässerung, die besonders bei Küchenkräutern und kleineren Pflanzen beliebt ist. Es ist die perfekte Lösung für alle, die ohne große Investitionen in die Welt der selbstbewässernden Töpfe hineinschnuppern möchten.

Der Aufbau des Dochtsystems umfasst:

  • einen Außentopf, oft dekorativ und passend zu Ihrer Kücheneinrichtung
  • einen Inneneinsatz mit Löchern im Boden (manchmal transparent, damit Sie die Wurzeln und den Zustand der Erde sehen können)
  • Baumwoll- oder Polyesterdochte, die durch die Löcher im Boden des Einsatzes führen
  • den unteren Teil des Außentopfs, der als Wasserspeicher dient

Und so funktioniert es:

  • Ein Ende des Dochts wird in den Wasserspeicher getaucht
  • Der andere Teil des Dochts befindet sich in der Erde direkt unter den Wurzeln
  • Sobald die Erde austrocknet, "zieht" sie Wasser über die Kordel nach oben, bis sie wieder ausreichend feucht ist
  • Dieser Vorgang wiederholt sich automatisch, solange Wasser im Speicher vorhanden ist

Stellen Sie sich vor, Sie kaufen Basilikum im Topf im Supermarkt. Anstatt es täglich zu gießen (und zuzusehen, wie es nach zwei Tagen des Vergessens eingeht), setzen Sie es in einen Dochteinsatz. Von da an füllen Sie den Speicher nur noch alle paar Tage auf und Ihre Kräuter wachsen wochenlang üppig weiter.

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Eva Solo und Squarely selbstbewässernde Töpfe – Klassik und Moderne in einem

Auf dem Markt für selbstbewässernde Blumentöpfe ragen die Modelle von Eva Solo und Squarely heraus, da sie Funktionalität und Ästhetik auf wunderschöne Weise miteinander verbinden.

Eva Solo Töpfe sind echte Designklassiker, die sich durch eine schlichte, elegante Form und hochwertige Verarbeitung auszeichnen. Ihr Bewässerungssystem ist intuitiv und effektiv, was sie perfekt für das Zuhause oder den Schreibtisch im Büro macht. Der integrierte Wasserspeicher bietet den Pflanzen ständigen Zugang zu Feuchtigkeit und macht die Pflanzenpflege zum Kinderspiel.

Auf der anderen Seite bieten Squarely Töpfe eine moderne Lösung für alle, die minimalistischen Stil und Praktikabilität schätzen. Hergestellt aus nachhaltigen Materialien, verfügen sie über ein Kapillarsystem, das die Wasserabgabe an die Pflanzenwurzeln präzise reguliert. Squarely bietet verschiedene Topfgrößen an, sodass Sie sie perfekt auf die Bedürfnisse der jeweiligen Pflanzenart abstimmen können.

Beide Marken sind eine hervorragende Wahl für alle, die zuverlässige, schöne selbstbewässernde Töpfe suchen, die den Pflanzen die perfekten Bedingungen zum Gedeihen bieten.

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Warum lohnt sich ein selbstbewässernder Blumentopf? Die konkreten Vorteile

Ein selbstbewässernder Blumentopf ist das ideale Produkt, um auch Einsteigern zu einem grünen Daumen zu verhelfen. Wenn Sie Angst haben, dass Ihnen die nächste Pflanze eingeht – dann ist dies die Lösung für Sie.

Die wichtigsten Vorteile von selbstbewässernden Töpfen:

  • Zeitersparnis – bei Zimmerpflanzen reicht es je nach Pflanzenart und Jahreszeit oft aus, das Wasser nur alle 7–21 Tage aufzufüllen
  • Geringeres Risiko von Austrocknung – die Pflanze hat eine Wasserreserve für Zeiten, in denen Sie es vergessen, über ein langes Wochenende wegfahren oder eine kurze Reise machen
  • Geringeres Risiko von Staunässe – überschüssiges Wasser fließt in den Speicher, sodass die Wurzeln nicht im "Matsch" stehen, was einer der häufigsten Anfängerfehler ist
  • Bessere Pflanzengesundheit – Pflanzen wachsen dank konstanter Bodenfeuchtigkeit schneller und gesünder (Beobachtungen zeigen ein um 20–30 % schnelleres Wachstum)
  • Einfaches Düngen über den Speicher – geben Sie einfach Flüssigdünger gemäß den Herstellerangaben ins Wasser, um eine gleichmäßige Nährstoffversorgung zu gewährleisten
  • Wasserersparnis – durch die präzise Dosierung wird bis zu 50 % weniger Wasser verbraucht als beim klassischen Gießen

Bei einer größeren Pflanzensammlung vervielfachen sich die Vorteile – es ist viel einfacher, das Gießen zu koordinieren, wenn man einfach nur die Wasserstandsanzeiger im Blick behalten muss.

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Wie benutzt man einen selbstbewässernden Blumentopf Schritt für Schritt? Praktische Tipps

Der Topf allein reicht nicht aus – man muss ihn auch richtig vorbereiten, insbesondere nach dem Einpflanzen einer neuen Pflanze. Lesen Sie daher unbedingt die vom Hersteller bereitgestellte Bedienungsanleitung, da jedes Produkt etwas anders funktionieren kann.

Nachfolgend finden Sie allgemeine, praktische Tipps, mit denen Sie das Beste aus Ihren selbstbewässernden Töpfen herausholen.

Anleitung zur Einrichtung des Systems:

  • Wählen Sie die richtige Größe – Wurzeln brauchen Platz zum Wachsen, aber der Topf sollte für einen winzigen Keimling kein "Swimmingpool" sein (zu groß = Wasser wird zu langsam nach oben gezogen)
  • Bereiten Sie die Drainage vor (bei klassischen Systemen) – füllen Sie 2–3 cm Blähton auf den Boden des Einsatzes
  • Pflanzen Sie die Pflanze in das richtige Substrat – gut durchlässig und auf die Bedürfnisse der Pflanze abgestimmt: Universalerde, Sukkulenten-Mix, Orchideenerde etc.
  • Gießen Sie in den ersten 1–2 Wochen klassisch von oben – genau wie bei einem normalen Topf, bis die Wurzeln wachsen und die Feuchtigkeitszone erreichen
  • Beginnen Sie nach dieser Zeit, den Speicher zu füllen – nutzen Sie dafür die dafür vorgesehene Öffnung
  • Beobachten Sie den Wasserstandsanzeiger – füllen Sie nach, wenn der Stand auf "Minimum" sinkt oder fast ganz verschwindet

Die Häufigkeit des Nachfüllens hängt von mehreren Faktoren ab:

  • der Größe der Pflanze und der Entwicklung ihres Wurzelsystems
  • der Jahreszeit – im Winter "trinken" Pflanzen deutlich weniger als im Sommer
  • Temperatur und Sonneneinstrahlung – eine nach Süden ausgerichtete Fensterbank und ein schattiges Büro sind völlig unterschiedliche Umgebungen
  • der Pflanzenart – tropische Arten verbrauchen mehr Wasser als Sukkulenten

Welche Pflanzen profitieren am meisten von einem selbstbewässernden Topf?

Die meisten klassischen Zimmerpflanzen können in selbstbewässernden Töpfen wachsen, aber einige Arten lieben dieses System geradezu und reagieren außergewöhnlich gut darauf.

Pflanzen, die am meisten von der automatischen Bewässerung profitieren:

Kräuter, die konstant feuchte Erde benötigen:

  • Basilikum (bekannt dafür, bei unregelmäßigem Gießen schnell einzugehen)
  • Minze
  • glatte Petersilie
  • Thymian
  • Perfekt für die Küchenfensterbank am Fenster

Grünpflanzen mit großen Blättern:

  • Monstera deliciosa
  • Epipremnum (Efeutute)
  • Philodendren
  • Birkenfeige (Ficus benjamina)
  • Dieffenbachie (Experten berichten von einer bis zu 40 % längeren Lebensdauer in solchen Töpfen)

Balkon- und Terrassenblumen:

  • Geranien
  • Petunien
  • Begonien
  • besonders in Balkonkästen, die in der prallen Sonne schnell austrocknen

Büropflanzen:

  • Glücksfeder (Zamioculcas)
  • Bogenhanf (Sansevieria)
  • Drachenbaum
  • hier geht es vor allem um Bequemlichkeit und selteneres Gießen in Räumen, in denen niemand Zeit für die tägliche Pflege hat

Hinweis: Einige Sukkulenten und Kakteen bevorzugen trockenere Bedingungen. Füllen Sie für diese den Speicher seltener oder nur zur Hälfte – diese Pflanzen benötigen keine konstant feuchte Erde.

Ein selbstbewässernder Topf eignet sich auch perfekt für Orte, an denen man nicht jeden Tag an die Pflanzen denkt: Rezeptionen, Lobbys, Wartezimmer, Büroflure. Hier können gesunde Pflanzen wochenlang ohne die Hilfe eines Pflegers überleben.

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Kann man eine Pflanze in einem selbstbewässernden Topf übergießen oder ihr schaden?

"Ertrinkt die Pflanze nicht?" – das ist die häufigste Frage. "Faulen die Wurzeln nicht?" – ist die zweite. Räumen wir mit diesen Zweifeln auf, denn sie sind zwar berechtigt, aber leicht zu vermeiden.

Fakten zur Pflanzensicherheit in selbstbewässernden Töpfen:

  • Die meisten Töpfe verfügen über Sicherheitsvorkehrungen: eine Überlauföffnung oder eine "Max"-Anzeige, die den maximalen Wasserstand anzeigt,
  • wenn Sie den Wasserstand ständig über "Max" halten, können Sie Wurzelfäule verursachen – aber dafür müsste man sich schon sehr anstrengen,
  • für Pflanzen, die trockene Erde mögen (Kakteen, Sukkulenten), füllen Sie den Speicher seltener oder nur zur Hälfte,
  • gesundes Wachstum erfordert die richtige Balance – das System hilft, diese zu halten, ersetzt aber nicht das Grundwissen über die Bedürfnisse einer Pflanze.

Im Außenbereich (Balkon, Terrasse) ist das Ablaufen von überschüssigem Regenwasser wichtig. Achten Sie auf Modelle mit Drainagelöchern und Stopfen, die während der Regenzeit geöffnet werden können. Dies ist entscheidend für die langfristige Nutzung bei wechselnden Wetterbedingungen.

Ein praktischer Tipp: Alle paar Monate lohnt es sich, den Speicher und die Dochte durchzuspülen und zu reinigen. Dies entfernt Mineralablagerungen und verhindert Algenbildung – besonders wenn Sie mineralreiches Leitungswasser verwenden.

Denken Sie daran: Ein selbstbewässernder Topf ist ein Werkzeug, das Pflanzen hilft, besser mit Ihren kleinen Fehlern als Pfleger umzugehen. Es ist jedoch kein völlig selbstlaufendes System – es erfordert ein Verständnis der Grundlagen und gelegentliche Kontrolle.

Wo und wann funktioniert ein selbstbewässernder Topf am besten? (Zuhause, Balkon, Büro)

Selbstbewässernde Töpfe sind äußerst vielseitig – sie wirken in den unterschiedlichsten Räumen und Bedingungen wahre Wunder. Dies ist ein wichtiges Argument für alle, die sich für Urban Gardening und das Züchten von Pflanzen auf begrenztem Raum interessieren.

Spezifische Orte und Anwendungen:

In der Wohnung:

  • Fensterbänke mit Kräutern und kleineren Pflanzen
  • Regale mit Pflanzen im Wohnzimmer
  • hohe Töpfe neben dem Sofa mit beeindruckenden Philodendren
  • Badezimmer mit feuchtigkeitsliebenden Pflanzen

In der Küche:

Im Büro:

  • Pflanzen in Großraumbüros, in denen niemand Zeit für häufiges Gießen hat
  • Rezeptionen mit beeindruckenden, gesunden Pflanzen
  • Besprechungsräume, die nur sporadisch genutzt werden

Auf dem Balkon und der Terrasse:

  • selbstbewässernde Kästen am Geländer mit Geranien
  • große Balkontöpfe mit Überlauflöchern
  • Behälter, die Regenwasser sammeln, aber vor Überschwemmung schützen

Zeiten, in denen das System besonders hilfreich ist:

  • Sommer (Juni–August) – schnelles Austrocknen der Erde, Urlaubsreisen und Hitzewellen, bei denen Pflanzen das Wasser im Handumdrehen wegschlürfen
  • Heizperiode (November–März) – trockene Luft in Wohnungen und Heizkörper unter der Fensterbank, die die Erde schneller austrocknen lassen, als man denkt

Statistiken zeigen, dass bis zu 70 % der Zimmerpflanzen aufgrund von falschem Gießen eingehen – das heißt, sie bekommen zu viel oder zu wenig Wasser. Selbstbewässernde Töpfe reduzieren dieses Risiko auf ein Minimum und sind damit die perfekte Lösung für alle, die gesunde Pflanzen ohne täglichen Stress genießen möchten.

Was ist ein selbstbewässernder Blumentopf: Zusammenfassung

Ein selbstbewässernder Blumentopf ist ein einfaches, bewährtes Bewässerungssystem, das auf dem Prinzip der Kapillarwirkung basiert. Es ermöglicht Pflanzen, genau dann die richtige Menge Wasser aus dem Speicher zu ziehen, wenn sie es benötigen. Egal, ob Sie ein erfahrener Gärtner sind oder gerade erst mit Ihren Pflanzen anfangen – diese Lösung kann Ihre Herangehensweise an die Pflanzenpflege komplett verändern.

Beginnen Sie mit einem Topf – vielleicht mit Basilikum in der Küche oder einer Monstera im Wohnzimmer. Überzeugen Sie sich selbst, wie sehr diese innovative Lösung Ihre tägliche Pflanzenpflege erleichtert. Oder haben Sie vielleicht Urlaubspläne? Dies ist der perfekte Zeitpunkt, um zu testen, wie das Kapillarsystem während Ihrer Abwesenheit für Ihre Pflanzen sorgt.

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Inge Meier
I
Inge Meier
Sie ist gelernte Malerin und privat große Design-Enthusiastin, die sich auf Gebrauchsglas und Innenarchitektur spezialisiert hat. Sie versucht, gesund und im Einklang mit der Natur zu leben.